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Über uns

gladme kommt nicht aus einem Startup-Loft, sondern aus Fehraltorf im Zürcher Oberland. Wir sind eine Familie mit zwei schulpflichtigen Kindern. In manchen Monaten stehen drei Geburtstage an, und jedes Mal stellt sich dieselbe Frage: Was wünscht sich das Kind, und was hat es nicht längst schon? Meist bleibt es bei ein paar Nachrichten im Eltern-Chat und der Hoffnung, dass niemand dasselbe mitbringt.

Dazu kommt das Problem in die andere Richtung. Über das Jahr verteilt sieht man ständig etwas, das den eigenen Kindern gefallen würde, im Laden oder bei Freunden zuhause. Bis zum Geburtstag ist es vergessen.

Genau dafür ist gladme da. Wünsche sammeln, wann immer sie einem begegnen. Ein Foto genügt, den Rest erkennt gladme selbst und trägt Titel und Beschreibung ein. Wenn der Geburtstag kommt, steht die Liste, ohne dass man sich je dafür hinsetzen musste.

Den Namen gladme gibt es seit 2007. Damals wollten wir eine Geschenk-Community mit eigenen Geschenkprofilen bauen. Daraus wurde nichts. Die Idee ist geblieben, und mit den eigenen Kindern hat sie den Ort gefunden, an den sie gehört.

gladme ist bewusst aufs Notwendige reduziert. Wunschliste anlegen, Link teilen, fertig. Gäste brauchen nicht einmal ein Konto.

Es bleibt ein Familienprojekt, nebenbei gebaut und aus der eigenen Tasche bezahlt. Ob daraus irgendwann etwas Grösseres wird, ist offen. Agressive Werbung und Datenverkauf gehören auf jeden Fall nicht dazu.

Der Name gladme

Glad heisst fröhlich. Im Dänischen, Norwegischen und Schwedischen steht das Wort bis heute für froh, glücklich und heiter, und auch im Englischen kennen wir glad. Die Wörter haben eine gemeinsame germanische Herkunft. Das alte glæd bedeutete nicht nur „fröhlich“, sondern auch „hell, leuchtend, glänzend“. Dahinter liegt eine noch ältere Wortwurzel, die mit Scheinen und Glänzen zu tun hat.

Aus demselben germanischen Wortstamm entwickelte sich im Deutschen glatt, während sich im Englischen und in den skandinavischen Sprachen die Bedeutung in Richtung Freude und Heiterkeit bewegte. Im älteren Englisch gab es glad sogar als Verb: jemanden froh machen, jemanden erfreuen. Später wurde dafür vor allem gladden verwendet.

Das me ist nicht einfach ein Anhängsel. Glad steht für Freude. me steht für den Menschen, dem diese Freude gilt: dem Kind.

Daraus lässt sich Gladme lesen als: Mach mir eine Freude. Genau darum geht es hier.

Nicht darum, eine Bestellliste abzuarbeiten. Sondern darum, dass jemand sagen darf, was ihm Freude macht und dass die anderen es erfahren, bevor sie im Laden stehen.

Gladme ist der Moment, in dem aus „Ich wünsche mir etwas“ ein „Ich weiss, was dir Freude macht“ wird.

Und dass unser Gelb ausgerechnet an Kerzenlicht erinnert, ist natürlich kein Zufall. Es passt zur Geschichte des Namens: zu Licht, Wärme und dem kleinen Leuchten, das entsteht, wenn jemandem eine Freude gemacht wird.

Hast du Fragen, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge?

Schreib uns: hello@gladme.ch

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